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HISTORIE | ÜBERGANGSKONSTRUKTIONEN DRUCKWASSER | ZUSAMMENFASSENDE DARSTELLUNG

  1. DIE ENTWICKLUNG DER LOS- UND FESTFLANSCHKONSTRUKTIONEN IM RAHMEN DER BAUWERKSABDICHTUNG

    Hinweise zur Ausführung von Los- und Festflanschkonstruktionen findet man in Normen, Vorschriften und der Fachliteratur schon Anfang der 30iger Jahre, z.B. in der DIN 4031 Ausgabe 07.1932 - Wasserdruckhaltende bituminöse Abdichtungen-. Erste konstruktive Einzelheiten enthält die überarbeitete Fassung der Norm vom November 1953 nur im Abschnitt „Durchdringungen”. Mit anderen Worten zu dieser Zeit sind linienartige Los- und Festflanschkonstruktionen noch keine Regelausführungen.

    Auch in der 1. Ausgabe der „Vorläufigen Anweisungen für die Abdichtung von Ingenieurbauwerken“ (AIB) der Deutschen Reichsbahn aus dem Jahre 1931 sind nur Klebeanschlüsse auf Stahl bzw. Beton dargestellt. Dieses darf auch nicht verwundern, denn die ABI ist für die Abdichtung von brückenartigen Bauwerken erarbeitet worden. Erst in der 2. Ausgabe 1953 findet man Hinweise sowie bildliche Darstellung für Durchdringungen und Einbauteile mit Los- und Festflanschkonstruktionen für Klebeabdichtungen. Vermehrt findet man Detailangaben infolge der Tunnelbautätigkeit der Deutschen Bahn AG in der Ausgabe 1981 u.ff.

    Im Jahre 1951 gibt „Lufsky” bereits in seinem Buch „Bituminöse Bauwerksabdichtungen - Band 1” Maße für Flanschkonstruktionen bei Durchdringungen an. Diese Angaben waren richtungsweisend, aber nicht ausreichend für die Ende der 50iger Jahre einsetzende Tiefbautätigkeit. Für den Einsatz, vorwiegend im Tunnelbau, mit Eintauchtiefen von 10 m und mehr, mussten theoretisch und praktisch abgesicherte Konstruktionsnagaben für die bisherigen empirischen Werte entweder bestätigt oder neu festgelegt werden.

    Vor diesem Hintergrund und bei der Aufgabenstellung, dichte Tunnelbauwerke unter der Elbe und in der Alster, teilweise mehrstöckig, sowie mit Anschlüssen an vorhandene Bauwerke aus der Zeit 1908 bis 1912 anzuschließen, entschloss sich die Baubehörde Hamburg zu praxisorientierten Versuchsreihen an Los- und Festflanschkonstruktionen. Hierbei zeigte sich die Notwendigkeit, durch wissenschaftlich fundierte Versuchsreihen genaue Kenntnisse über das Verhalten des eingebauten Abdichtungspaketes am Bauwerk zu erhalten. In Zusammenarbeit mit der Studiengesellschaft für unterirdische Verkehrsanlagen e.V. (STUVA), Köln, wurden die Grundlagen für die Bitumenabdichtung erarbeitet. Diese Ergebnisse wurden dann in der DIN 18195, Ausgabe September 1983 übernommen.

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    Wegen der grundlegenden Bedeutung berichtete Emig über „Die bituminöse Abdichtung im Bereich von Los- und Festflanschen” vorab in der Zeitschrift Bitumen 2/1970 und 4/1972. Planerische und konstruktive Einzelheiten sind dann zum Teil in der ARBIT - Schriftenreihe Heft 33, 49 und 57 - behandelt worden. Im ARBIT Heft 61 sind die Ereignisse der Neubearbeitung der DIN 18195 - Ausgabe 200 - eingearbeitet und geben in Wort und Bild den neuesten Stand der Abdichtungs-technik unter Gelände wieder.

    Doch die Ansprüche an die neu zu errichtenden Industrie- und Nutzbauwerke, wie z.B. Parkpaletten oder Parkhäuser mit und ohne Wärmedämmung erforderten seit Anfang der 80iger Jahre auch für den Bereich des nicht drückenden Wassers vermehrt den Einsatz von Los- und Festflanschkonstruktionen. Hierbei mussten, für Kombinationen mit losflanschartigen Sonderprofilen, technische Einzelheiten geklärt werden.

    So wurde es erforderlich, für Los- und Festflanschkonstruktionen mit geringeren Amessungen auf der Grundlage der bisherigen Berechnungen, auch für den Bereich des nichtdrückenden Wassers die Anziehmomente zu ermitteln und das Biegeverhalten von Losflanschen als Durchlaufträger mit besonderer Formgebung zu prüfen. Hierbei waren vermehrt auch neuere Abdichtungsmaterialien zu beachten im Zusammenhang mit dem differenzierteren Aufbau der Flächenabdichtungen und den unterschiedlichen Anforderungen an hochwertige Einbauteile mit ihren Anschlüssen an die Flächenabdichtung.

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